Nachdem das Bekleidungsmanagement der Bundeswehr 2019 Grundstücke im Gewerbepark am Kreuzberg in Wildflecken zur Errichtung eines neuen Hochregallagers für sich reserviert hatte, erfolgte im Sommer 2020 kurzfristig die Absage. Wie eine Nachfrage der Bundestagsabgeordneten Manuela Rottmann beim Bundesverteidigungsministerium ergab, ist das aber keine endgültige Absage an den Standort Wildflecken. Vielmehr soll erst eine bis 2022 laufende Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für die Bw Bekleidungsmanagement GmbH abgewartet werden, bevor über die zukünftigen zentralen Standorte entschieden wird, heißt es der Pressemitteilung des Marktes Wildflecken.

Wildfleckens Bürgermeister Gerd Kleinhenz ist optimistisch, dass sich Wildflecken als Standort durchsetzen wird. "Die Vorteile des Standorts Wildflecken haben schon bei der Auswahl des Standorts für eines der neuen Rechenzentren der Bundeswehr überzeugt. Der Gewerbepark am Kreuzberg liegt bundesweit einmalig zentral und bietet eine hervorragende Infrastruktur. Wir freuen uns, wenn die Bundeswehr hier weiter investiert, so lange wir noch Flächen anbieten können." red