"Wir machen eine verlässliche Stadtpolitik, dies wird auch von den Bürgern honoriert", sagte der CSU-Vorsitzende Manfred Hofmann in der Hauptversammlung der Burgkunstadter CSU. Dieser klare Kurs werde die Stadt langfristig wieder nach vorne bringen. Diskussionen in der Partei müssten sachlich geführt werden.
Mit Christine Frieß als Bürgermeisterin hätten bereits etliche Projekte auf den Weg gebracht werden können, so Hofmann. Dem CSU Ortsverband gehören 70 Mitglieder an. Hofmann lud zur politischen Sommerveranstaltung der Kreis-CSU kommenden Sonntag, 22. Mai, mit Bundesminister Peter Altmaier ein.
Die Frauenunion sei eine starke Triebfeder in der CSU. Er bat alle Mitglieder, Bürgermeisterin Frieß in ihrem Wirken zu unterstützen. Gegen das Protokoll von Schriftführerin Katrin Weißmann und den Bericht des Schatzmeisters Christian Macion gab es keinerlei Einwände. Die Wahl zur Delegiertenversammlung für den Bundestag 2017 hatte folgendes Bild: Delegierte sind Christine Frieß, Katrin Weißmann, Manfred Hofmann, Jörg Jetter, Achim Ruß, Benedikt Vonbrunn und Christian Macion. Ersatzdelegierte sind Sabine Jetter, Reinhold Huth, Otto Petterich, Udo Martin, Rudi Fetzer, Nikolaus Faber und Michael Fraunholz.
In ihrem Bericht zur Situation der Stadt Burgkunstadt erklärte Frieß, dass die finanzielle Lage weiter angespannt bleibe. Nur mit Sanierungsmaßnahmen werde eine Vorwärtsentwicklung der Stadt nicht möglich sein. So müsse man sich Gedanken machen über die Entwicklung des Schulberges. Denkbar wäre der Bau einer Mehrzweckhalle mit Lehrschwimmbecken im Untergeschoss, sowie ein Raumprogramm für die benötigte Kinder- und Schülerbetreuung oder Bildungs- und Freizeiteinrichtung. Es wäre fahrlässig, hier keine Überlegungen anzustellen, sagte sie.
Ebenso muss die Sanierung des Burgweges als Verbindung von der oberen Stadt in die untere Stadt ins Auge gefasst werden. In diesem Zusammenhang könnte auch die angestrebte Barrierefreiheit in der oberen Stadt verbessert werden.
Es sei gelungen, die höchste Förderung über 1,1 Millionen Euro für den Abbau von Barrieren im öffentlichen Raum zu bekommen. Die Burgkunstadter Grundschule und offene Ganztagsschule darf sich ab sofort Friedrich-Baur-Grundschule nennen. Das Thema City-Manager wurde kontrovers diskutiert und erst einmal zurück gestellt. Was die Genehmigung der Straßen im Stadtgebiet für den Transport von Windkraftanlagen angeht, sagte Frieß, dass der Vorwurf der Bestechlichkeit völlig haltlos und überzogen sei. Selbst wenn der Stadtrat anders entschieden hätte, würde dieser Windpark bei Hain gebaut werden. Dass die Ortsumgehung Mainroths nun endlich in den vordringlichen Bedarf im Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde, freut die Bürgermeisterin. Auch mit den Dorferneuerungen in Mainroth und Kirchlein wurden deutliche Fortschritte in den Planungen gemacht. Auch eine Notsanierung des "Alten Brauhauses" in Mainroth wurde vom Stadtrat beschlossen.
Im Anschluss ehrte Frieß Mitglieder: für 15 Jahre Mitgliedschaft Udo Martin, für 25 Jahre Rudi Fetzer, für 30-jährige Mitgliedschaft Alfred Feil und Nikolaus Faber sowie für 40 Jahre Hans König. Roland Dietz