Kreis Haßberge/Sand — Gegenwärtig beschäftigen sich Naturschützer, Landwirte, Jäger und Behördenvertreter mit der so genannten Gänseplage in den Mainauen zwischen Bamberg und Haßfurt. Bei einer Tagung kürzlich gründete sich ein Pilotprojekt. Wie Jägerin Jutta Reichel beschreibt, besteht eine der möglichen Maßnahmen darin, die Nester in Augenschein zu nehmen und diese zu behandeln ("Gelegebehandlung"). Gelege von Kanadagänsen haben durchschnittlich vier bis sechs Eier, manchmal mehr. Bei einer Gelegebehandlung wird versucht, die Zahl der Nachkommen auf zwei zu begrenzen. Zwei Eier werden unbehandelt im Nest belassen, der andere Teil der Eier wird entweder angestochen oder mit Gipseiern ausgetauscht. Foto: Geiling