Die Sprecherin des Krasnogorsker Höchstadt-Freundeskreises Elena Dildina (Dolmetscherin, Deutschlehrerin am Moskauer Goethe-Institut) berichtete kürzlich, dass Bewegung in das schon länger besprochene Thema "Straßennamen für Partnerschaftsstädte" gekommen sei.
Nachdem während der Amtszeit des früheren Bürgermeisters Rasskazov und auch seines Nachfolgers keine Aktivitäten erkennbar waren, wurde der neue Amtsinhaber Radiy Khabirov anlässlich eines Besuchs in den Räumen der Redaktion von der Tageszeitung "Krasnogorskie Vesti" mit dem Thema konfrontiert.
Der junge Schüler-Journalist Matvey Shalunkov war Mitglied der Raumfahrt-Schülergruppe des "Kosmos"-Gymnasiums Nr. 18 aus Krasnogorsk, die jüngst zum Studienaufenthalt in Höchstadt war. Er berichtete dem überraschten Stadt- und Landkreisoberhaupt, dass es in Höchstadt eine Krasnogorsker Straße gebe und regte an, dass in Krasnogorsk - wo es viele Neubau-Stadtteile gibt - auch eine Straße nach der Partnerstadt Höchstadt benannt werde. Wie "Krasnogorskie Vesti"-Journalistin Tatiana Chernovay berichtet, versprach Khabirov, darüber nachzudenken. Ende September fliegt eine Höchstadter Delegation zum Stadtfest nach Russland. Bürgermeister Brehm wird dann sicher das Ergebnis der Überlegungen seines Amtskollegen erfahren. ks