Die diesjährige Pilgerreise der Höchstadter Pfarrei St. Georg führte 110 Teilnehmer eine Woche lang nach Portugal und Spanien. Nach dem Besuch der portugiesischen Hauptstadt Lissabon erreichten die Wallfahrer in Fatima ihr erstes Teilziel.
In Fatima soll vor 100 Jahren die Muttergottes erschienen sein, deren verblüffende Botschaften über das Ende des Ersten Weltkrieges, den Beginn des Zweiten Weltkrieges und die Beurteilung des Kommunismus bis heute in Staunen versetzen und religiöses Interesse hervorrufen. Millionen von Pilgern zieht der Ort jährlich an. Vor vier Wochen sprach Papst Franziskus zwei der Seherkinder heilig.
Die Inhalte der Botschaften von Fatima kreisen um die Themen Himmel, Hölle, Spiritualität, Gebet, Umkehr und um die prinzipielle Fragestellung, wie sich Gott der Welt und den Menschen zu erkennen gibt. Um all das ging es folglich in den geistlichen Impulsen, die Dekan Kilian Kemmer in Vorträgen und Predigten während der Reise den Pilgern vor Ort erschloss.
Das von Pfarrsekretärin Silvia Lohmann mit Mitarbeitern des bayerischen Pilgerbüros erarbeitete Programm führte die Gruppe auch in die historischen Kloster- und Burganlagen Bathala und Tomar sowie nach Nazare an die Atlantikküste. Auch die Besichtigung von Aljustrel, dem Geburtsort der Seherkinder, stand mit auf dem Programm.
Über die Weltkulturerbestadt Porto gelangte die Reise zu ihrem zweiten Pilgerziel nach Santiago de Compostela im spanischen Galizien. Dabei beschritten die Wallfahrer auch einen Teil des historischen Jakobsweges. Im nächsten Jahr soll es laut Angaben des katholischen Pfarramtes eine Lourdes-Wallfahrt geben, in deren Rahmen auch andere Pilgerziele wie Nevers, Ars und La Sallette aufgesucht werden. Den Begleitern des bayerischen Pilgerbüros, dem Dekan und seiner Mitarbeiterin Silvia Lohmann sprach PGR-Vorsitzende Karola dos Reis Goncalves den Dank der großen Pilgergruppe aus und würdigte den enormen Einsatz für das sehr individuell zugeschnittene Angebot von Pilgerreisen durch das Pfarramt. red