Unter großem Aufwand gestalteten die Höchstadter St.-Georgs-Pfadfinder auch heuer wieder das Johannisfeuer am Sonnenstuhl und ernteten dafür großes Lob.

Seit 40 Jahren veranstalten die Jugendlichen des Stammes Hohestete aus der Stadtpfarrei das jährliche Event. Seit Dienstag bereiteten sie das kircheneigene Grundstück in der Natur vor, schichteten Holz zu einem riesigen Haufen zusammen, gestalteten einen Festplatz für 600 Besucher und sorgten am Samstag für deren Verköstigung.

Dekan Kilian Kemmer würdigte vor dem Entzünden des Feuers den Einsatz des Leitungsteams, heißt es in einer Mitteilung der Pfarrei. Als Alt-Pfadfinder dankte auch Bürgermeister Gerald Brehm (JL) für die geleistete Jugendarbeit des Höchstadter Stammes und erinnerte an seine Karriere innerhalb der Pfadfindergemeinschaft: Nach dem Tragen der St.-Georgs-Figur bei den Kirchenprozessionen stieg er zum Fahnenträger auf. Als Bürgermeister jetzt bei offiziellen Umzügen mitzulaufen sei da wesentlich einfacher.

Benannt nach dem hl. Johannes

Voraus ging dem Johannisfeuer wie immer ein Gottesdienst, in dessen Rahmen "die Leuchtkraft und Ausstrahlung des Heiligen Johannes des Täufers" thematisiert wurde. Nach ihm wurden in der christlichen Tradition und Kultur sechs Monate vor dem Geburtsfest Christi und vor der Wintersonnwende die heidnischen Sonnwendfeuer benannt, die der Vertreibung der bösen Geister dienten. Johannes der Täufer bereitete nach biblischem Befund auf die Ankunft des Messias vor und verwies in diesem Zusammenhang auf Jesus von Nazareth als Sohn Gottes. red