Wer sagt, dass man erwachsen sein muss, um ein Unternehmen zu gründen? In einem Projekt-Seminar am Gymnasium Höchstadt erarbeiten Schüler zumindest fiktiv ihre Geschäftsidee, einen Businessplan und eine Strategie für die Vermarktung. Beim passenden Finanzplan unterstützen die Experten der Kreissparkasse Höchstadt, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreditinstituts.


Drei Gruppen nahmen teil

Beim Deutschen Gründerpreis für Schüler können sich Jugendliche ab 16 Jahren als Unternehmer ausprobieren. In nur wenigen Monaten bearbeiten die Schüler neun Aufgaben rund um die Gründung und den Aufbau ihres eigenen, fiktiven Unternehmens. "Die Schüler lernen die Risiken und Chancen einer Unternehmensgründung kennen. Ganz nebenbei fördert das Projekt die Kreativität, Eigenständigkeit sowie das verantwortungsvolle Handeln", erläutert Wirtschaftslehrer Stefan Seger. Er unterstützt die Gymnasiasten der Oberstufe bei ihrem Projekt.
Drei Schülergruppen vom Gymnasium Höchstadt nahmen an Deutschlands größtem Existenzgründer-Planspiel teil und entwickelten ihre Geschäftsideen weiter: ein Multifunktionswecker mit diversen Messfunktionen und Lichteffekten, ein Kühlschrank-Rucksack und eine Smartphone-App, die Flüchtlinge bei Orientierung und Integration unterstützt.
Eine Jury aus Wirtschaftsexperten bewertete die Geschäftskonzepte der Gymnasiasten. Außerdem stellten sich die engagierten Jugendlichen auch den Finanzexperten der Kreissparkasse Höchstadt. Galt es doch, die möglichen Finanzierungspartner von der Geschäftsidee und dem Konzept zu überzeugen. Jörn Albers, Leiter der Firmen- und Gewerbekundenabteilung in der Höchstadter Sparkasse, und sein Team nahmen sich Zeit, folgten aufmerksam den Präsentationen und gaben Tipps und Anregungen. red