Röttenbach  —  Zur Diamanthochzeit am vergangenen Freitag überraschte Jubelbräutigam Oswald Kroner aus Röttenbach seine Frau Hedwig mit einem großen Strauß mit 120 roten und weißen Rosen .

In guter gesundheitlicher Verfassung konnte das Jubelpaar seinen 60. Hochzeitstag feiern. Zum Gratulieren kam Bürgermeister Ludwig Wahl mit einem dicken Präsentkorb: „Ich freu’ mich g’scheid für euch“, begrüßte er das Jubelpaar.

Am 19. August 1962 gaben sich die beiden in Adelsdorf bei Bürgermeister Alfons Trapp das Jawort. Anschließend ging es nach Gößweinstein, denn sie ließen sich in der romantischen Basilika von Pfarrer Friedrich Nieser trauen.

Oswalds Eltern hatten in Röttenbach einen Bauernhof und später ein Baugeschäft. Im April 1942 erblickte er das Licht der Welt und wuchs im Elternhaus auf. Seine Lehrjahre absolvierte er bei einer Baufirma in Erlangen, und er stieg dann ins elterliche Baugeschäft ein, das er seit 1972 bis zur Rente als Bauunternehmer leitete. Schon lange führt sein Sohn Andreas Kroner nun das Geschäft weiter.

Jubelbraut aus Adelsdorf

Hedwig Kroner ist die Tochter von Katharina und Johann Denkler aus Adelsdorf, wo sie auch im November 1941 geboren ist. Nach Volks- und Handelsschule arbeitete sie als kaufmännische Angestellte in der Gemeinde und später im Büro ihrer Firma.

„Wir trafen uns das erste Mal beim Führerscheinmachen beim Gulden in Adelsdorf und dann noch verschiedene Male. Da hat’s dann gefunkt“, erzählt die Jubelbraut. In Röttenbach bauten sie ihr eigenes Haus in viel Eigenleistung. Stolz sind sie auf ihre Kinder Marion (Schwarzer) und Andreas und auf die Enkel.

Fußball und Reisen

Der Jubelbräutigam liebt neue Autos und beide verreisen auch jetzt noch gerne. Sie besuchten fast alle Fußballländerspiele , Europa- und Weltmeisterschaften. Beide sind noch in Haus und Garten aktiv. Auf die Frage, wie man es so lange miteinander aushält, erklären sie: „Immer bodenständig bleiben, nicht abheben und halt auch mal nachgeben.“ Oswald ist im Musikverein, Sportverein, Wanderverein, KAB, Feuerwehr, Drehorgelverein und bei den Freunden der Nationalmannschaft 13. Höselwanger.