„Endlich, nach zwei Jahren, können wir die Sportabzeichen wieder persönlich übergeben“, sagt Jürgen Strässer, Vorsitzender der TSG Weisendorf im Sitzungssaal des Rathauses. Zusammen mit Bürgermeister Karl-Heinz Hertlein übergab er 48 Sportabzeichen . An mehr als 20 Terminen konnten die Weisendorfer trainieren und das Abzeichen ablegen. 26 Kinder und Jugendliche von sechs bis 17 Jahren schafften 16 Mal Gold, 9 Mal Silber und ein Mal Bronze.

Bei den Erwachsenen waren es 16 goldene, vier silberne und ein bronzenes Abzeichen. Der jüngste Teilnehmer war mit knapp sechs Jahren Tom Reuling, der älteste mit 69 Jürgen Kähler, der bereits zum 14 Mal Gold holte. Hans Schüll erhielt sein 17. Sportabzeichen , gefolgt von Frank Münch und Jürgen Kähler mit 14 goldenen sowie Dieter Schiefer und Josef Segschneider mit jeweils elf goldenen Auszeichnungen. In der Familienwertung war die Familie Draheim erfolgreich, die sich mit Vater Alexander und den drei Kindern Marie, Carl und Felix über drei goldene und ein silbernes Sportabzeichen freute.

Viele neue Gesichter

Vorsitzender Strässer bedauerte, dass nach Corona viele langjährige Teilnehmer nicht mehr zurückgekommen waren. Umso erfreulicher sei es, dass sehr viele neue dazu kamen. 20 Teilnehmer bekamen ihr erstes Sportabzeichen . Leider schafften es einige nicht, woran auch Corona schuld war, denn für Kinder gab es keine Möglichkeit, schwimmen zu lernen. Ohne Schwimmfähigkeit kann man kein Sportabzeichen ablegen. Traditionell erhielten die Kinder vom Bürgermeister zusätzlich einen Gutschein zum Eintritt ins Atlantis als zusätzliche Belohnung.

Der Bürgermeister und der TSG-Vorsitzende dankten den Prüfern Claudia Kunz, Josef Segschneider und Gottfried Probst und den vielen Helfern für ihr Engagement bei der Ablegung des Sportabzeichens in Weisendorf . Josef Segschneider rief auf, wieder teilzunehmen und Freunde und Familien mitzubringen. Richard Sänger