Die Unterhaltungsshow „Sonst nu was?!“ von und mit Atze Bauer und Jörg Kaiser feierte ihr erstes Jubiläum . Zum zehnten Mal begaben sich „Der Kaiser und der Bauer“ in eine Lokalität in Höchstadt und frotzelten, witzelten und musizierten rund 90 Minuten lang. Diesmal waren die beiden Unterhaltungskünstler bei der Dachdeckerei und Flaschnerei Janko.

Neben den Gastgebern selbst waren zudem der Kinderbuchautor und Musiker El Mago Masin sowie Thomas Ackermann vom Brauhaus Höchstadt dabei.Und angesichts des Ortes der zehnten Show bemerkte Masin auf der Bühne: „Ich habe immer gedacht, eine Flaschnerei wäre sowas wie ein Getränkemarkt. Aber da hat sich der Abend ja schon gelohnt, ich habe wieder was gelernt.“

Im Laufe der Show beschäftigte sich Jörg Kaiser mit der Zukunft des Beischlafs. El Mago Masin zeigte seine sprachliche Gewandtheit mit Liedern wie „Ich habe gestern Nacht meinen Hund tätowiert“. Außerdem hatte der Künstler einen Tipp für alle Männer, die ihrer Freundin den Nachwuchs ausreden wollen. „Igel-Babys“ lautet seine Lösung und der Titel des zweiten Songs des Abends.

Die Gastgeber des Abends, Andrea und Wolfgang Janko, erzählten in der Show, wie es zu der Selbstständigkeit kam. „Ich habe damals Bankkauffrau gelernt. Aber nach dem Tod von meinem Mann bin ich in das Business einfach reingerutscht. Mein damaliger Chef hat mich dazu ermutigt“, erzählte Andrea Janko.

Hobby dringend notwendig

Atze Bauer beschäftigte sich mit dem Thema Hobbys und meinte zu seinem Kollegen: „Ich glaub, du brauchst dringend a Hobby, damit du dich net so aufregst“, nachdem Kaiser rund fünf Minuten über den Sinn und Unsinn einer beheizten Toilette und weiterer Badezimmer-Features sinniert hatte. Thomas Ackermann, der Inhaber des Brauhauses Höchstadt und Veranstalter in der Kulturfabrik, kündigte an, dass dieses Jahr nach der letztjährigen Pause das Schlosshof-Festival wieder stattfinden werde. „Zwar nur im Sitzen, mit Abstand und 500 Gästen, aber immerhin“, erklärte er. Für den Freitag, den ersten Festivaltag, gebe es noch Karten. Wer sich also für „Schandmaul“ und „Vroudenspil“ interessiere, könne für den 13. August noch Karten kaufen.

Und nachdem die Entertainer von Wolfgang Janko erklärt bekommen hatten, wie man kleine Blech-Stiere anfertigt, zeigten sie sich nach erster Selbstsicherheit doch überrascht von dem Schwierigkeitsgrad. Kommentiert wurde die Aktion auch im Livechat auf der Facebookseite des Fränkischen Tags Höchstadt rege. „Die beiden können ja gar nix“, war dort zu lesen. Freilich augenzwinkernd , genau wie die Show selbst.

Erlös der Spendenaktion

Ernst wurde es dann aber doch noch, als „Kaiser und Bauer“ die Erlöse ihrer Spendenaktion für zwei Mitglieder des Musikvereins Höchstadt präsentierten. „Weil die beiden ein neugeborenes Kind hatten und der Keller komplett unter Wasser stand, haben wir gedacht, da müssen wir helfen“, erklärte Bauer. Insgesamt kamen 213 Euro zusammen. Dazu gab es noch eine Spende in Höhe von 100 Euro von der Dachdeckerei und Flaschnerei Janko sowie von dem Zigarrenhaus Riegler dazu. Die Folge: Kaiser und Bauer rundeten großzügig auf. „500 Euro an die Betroffenen“, erklärten die Unterhaltungskünstler .

Als nächstes eine Spezial-Folge

Der nächste Stream „Sonst nu Was?!“ ist eine Spezial-Folge, die am 28. Juli live aus der Kulturfabrik übertragen wird. Die reguläre Ausgabe geht erstmal bis Mitte September in die Sommerpause.