In Hohlräume und Hohlorgane des Körpers zu sehen, ohne mit dem Auge direkt dort zu sein – dank Endoskopie ist das möglich. Über einen dünnen Schlauch, an dessen Ende sich eine winzige Kamera befindet, bekommt der Arzt Einblick in verschiedene Bereiche des Körpers, etwa die Speiseröhre, den Magen oder den Darm . Noch während der Untersuchung können Gewebeproben (Biopsien) mit Hilfe von Werkzeugen am Ende des Endoskops entnommen oder gegebenenfalls vorhandene Polypen entfernt werden. Knapp 8000 Endoskopien führen die Ärzte der Medizinischen Klinik 1 – Gastroenterologie , Pneumologie und Endokrinologie (Direktor: Prof . Markus F. Neurath) – des Universitätsklinikums Erlangen jedes Jahr durch. Wie sich die Methode historisch entwickelt hat, in welchen Bereichen die moderne Endoskopie Anwendung findet und welche Rolle künstliche Intelligenz dabei spielt, darauf geht Prof . Timo Rath, Oberarzt der Medizin 1 des Uni-Klinikums Erlangen , im Rahmen einer Bürgervorlesung ein. Allen Interessierten steht der Vortrag ab sofort unter www.uker.de/bvl kostenfrei zum Abruf sowie zum Herunterladen bereit. red