Vor ausverkauftem Haus präsentierten sich die Musikerinnen und Musiker der Stadtkapelle Höchstadt bei ihrem Frühjahrskonzert in der Fortuna-Kulturfabrik. Nachdem das Konzert wegen Corona zwei Mal ausgefallen war, stand nun die Rückkehr auf die Konzertbühne an.

Und diese Rückkehr war ein triumphaler Erfolg für die rund 35 Musikerinnen und Musiker . Unter der Leitung ihres neuen Dirigenten Florian Zeh be-scherten sie den Gästen einen tollen, unbeschwerten Abend mit Blasmusik aus vielen Genres. Vom ersten Moment an spürten die Akteure die Begeisterung des Publikums, endlich wieder einmal ein Konzert besuchen zu dürfen. Diese Freude, für das Publikum zu spielen, brachte die Vorsitzende Tanja Schwägerl in ihrer Begrüßung zum Ausdruck. Moderator Uli Weiß informierte, dass die Stadtkapelle in diesem Jahr 140 Jahre alt wird. Eigentlich ein Jubiläum zum Feiern, allerdings sei die Durchführung eines großen Fest wohl noch zu unsicher.

Musikalisch legten die Musiker mit zwei Werken aus dem Bereich symphonische Blasmusik los, bevor Dirigent Florian Zeh zu seinem verträumten Flügelhorn griff. Das gleichnamige Solostück spielte er äußerst gefühlvoll und erhielt einen besonderen Applaus.

Im zweiten Teil glänzte die Stadtkapelle mit bester Unterhaltungsmusik, Polka, Marsch, Filmmusik und einem Medley mit den besten Hits von Peter Maffey.

Zum Abschluss wollte die Stadtkapelle auf die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine hinweisen. Mit Spendenboxen für die ukrainischen Flüchtlinge appellierten die Musiker an die Unterstützung des Publikums. Der Erlös kommt der Hilfsaktion der Stadt Höchstadt zugute. Mit einem der wohl berühmtesten Songs für den Frieden – „Imagine“ von John Lennon – entließen sie die Gäste nachdenklich nach Hause. red