In der Stephanskirche und nicht im Pfarrzentrum trafen sich die Frauen des Katholischen Deutschen Frauenbunds ( KDFB ) zu ihrer etwas anderen Adventsfeier , die Diakon Hans Scherbaum zusammen mit Helga Kießling vorbereitet hatte.

Zu aller Überraschung kam der Bischof Nikolaus (Pfarrer Thomas Ringer persönlich) vorbei. Mit einem kleinen Schokoladennikolaus dankte er für ihren Dienst.

Hans Scherbaum erzählte die Geschichte des Adventskranzes: Er wurde 1839 von dem evangelischen Theologen und Erzieher Johann Wichern in Hamburg im Rauhen Haus eingeführt, womit er armen Straßenkindern die Zeit bis Weihnachten verkürzen wollte. Er wollte mit seinem Adventskranz die Botschaft von Weihnachten veranschaulichen. Knapp hundert Jahre später war der Kranz mit vier Kerzen auch in katholischen Gegenden zu finden.

Mit dem Lied „Wir sagen euch an den lieben Advent“ zündete Scherbaum die zwei Kerzen des Kranzes an. Die von Christiane Weiß vorgelesene Geschichte „Eine Rose vom Nikolaus“ erzählt den Weg einer Rose. Im Mittelpunkt der Feier stand der Heilige selbst. „Kaum ein Heiliger ist so populär wie der Nikolaus“, sagte Scherbaum. Leider begegne man heute sehr oft dem „vertrottelten Weihnachtsmann “, der mit dem Heiligen nichts zu tun habe. Ein reicher Kranz von Legenden ranke sich um den volkstümlichen Heiligen. Er sei immer wieder der Retter in der Not. „Von Knecht Rupprecht erzählt keine der Legenden, denn es geht nie um Bestrafung, sondern immer um Rettung und Befreiung“, erklärte der Diakon, „der Heilige ist wahrhaft eine adventliche Gestalt und ein Vorbote des Christkindes.“

Mit dem Segen schloss die etwas andere Adventsfeier , die mit adventlichen Liedern, an der Orgel begleitet von Wolfgang Kießling, stimmungsvoll umrahmt wurde. Die Sprecherin Maria Zahnleiter dankte allen, die zum Gelingen dieser Feier beigetragen hatten.

red