800 Motorräder – 900 Fahrerinnen und Beifahrer – 30.000 Euro: Beim Toy Run Anfang Mai war, nach zweijähriger pandemiebedingter Pause, alles (fast) wieder beim Alten. „Die Kinder und Jugendlichen waren hin und weg angesichts der kilometerlangen Fahrzeugschlange.

Besonders begeistert waren natürlich unsere ambulanten Patientinnen und Patienten , die sogar die Möglichkeit hatten, auf einigen der bunt geschmückten Motorräder, Quads und Trikes mitzufahren“, berichtet Marion Müller, Vorsitzende des Vereins Toy Run - Träume für kranke Kinder Erlangen und leitende Erzieherin der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen . Neben jeder Menge Spielzeug brachten die Menschen und Motorradclubs auch wieder zahlreiche Schecks und Bargeld mit nach Erlangen : Insgesamt kamen über 30.000 Euro zusammen.

Der Motorradkorso konnte in diesem Jahr, zwar immer noch mit eingeschränktem Programm, endlich wieder von Publikum in der Loschgestraße in Empfang genommen werden. Die stationären Patientinnen und Patienten hatten von den höheren Stockwerken der Kinderklinik aus den perfekten Blick auf das bunte Treiben: Deshalb rollten immer wieder Bikerinnen und Biker auf ihren Gefährten in den Hof und erfreuten die Kinder mit sattem Sound und fröhlichem Winken. „Leider konnten die Fahrerinnen und Fahrer die Spielzeugspenden nicht selbst auf den Stationen verteilen“, sagt Müller. Stellvertretend gingen ein Biker, eine Person in einem Maus- und eine in einem Drachenkostüm auf die Stationen und beschenkten die Kinder mit schönen Plüschtierdrachen.

„Alle Beteiligten haben für leuchtende Augen bei den Kindern und Jugendlichen, ihren Angehörigen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gesorgt“, blickt die Vorsitzende zufrieden auf die sehr gelungene Veranstaltung zurück.

„Das war ein echtes Highlight nach den vergangenen zwei Jahren, in denen unsere jungen Patientinnen und Patienten auf so vieles verzichten mussten.“ red