Nach einem bereits 2020 von der Adelsdorfer Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erfolgten Antrag zur Verankerung von umwelt- und klimapolitischen Zielen bei der Genehmigung von Neubauten hat der Gemeinderat Adelsdorf nun Folgendes beschlossen: In allen künftigen Bauleitplanverfahren soll nach vorheriger Diskussion und Abwägung der städtebaulichen Belange die Installation von Solar- und Photovoltaikanlagen auf Dachflächen verpflichtend vorgeschrieben werden. Auch verpflichtend ist nun der Einbau von Speicherzisternen. Ein direkter Preisnachlass auf den Kaufpreis von Baugrundstücken wird nicht gewährt, vielmehr soll eine indirekte Preisminderung im Rahmen der kommunalen Förderrichtlinie erfolgen, beispielsweise beim Anbringen einer PV-Anlage oder bei einer Dachbegrünung.

Diskussionsbedarf über Größe

Zudem wird die Dachgaubensatzung aufgehoben. Eine entsprechende Aufhebesatzung wird dem Gemeinderat vorgelegt. Bezüglich des Vorschlags von Bürgermeister Karsten Fischkal, für Grundstücke, die von der Gemeinde verkauft werden, eine PV-Anlagenpflicht einzuführen, besteht noch Diskussionsbedarf über die Größe der zu bestückenden Fläche beziehungsweise der Höhe der kWp.

Hohe Förderung erhalten

Mit großer Freude gab Fischkal bekannt, dass die Gemeinde Adelsdorf vom Freistaat Bayern über die Sportstättenförderung eine Förderung in Höhe von 1,9 Millionen Euro bekommen habe. Diese Förderung bezieht sich auf die Sanierung der Aischgrundhalle, hier unter anderem für das Dach und einen barrierefreien Zugang, sowie den Park am Eisweiher.

Dies bedeutet laut Fischkal einen Fördersatz von 90 Prozent.