Große Aufregung und große Freude waren zu spüren, als dieser Tage Senioren in die Montessori-Schule kamen. Viele sahen sich zum ersten Mal nach langer Zeit wieder. Anlass für das Treffen gab die Einladung des Rotary Clubs Herzogenaurach zum gemütlichen Seniorennachmittag . Dem Ideengeber und ehemaligen Präsidenten des Clubs, Helmut Hetzel, lag vor allem daran, Senioren zusammenzubringen, die zu Hause von Pflegediensten betreut werden und oft wenig soziale Kontakte haben.

Wie aus einer Pressemitteilung des Clubs hervorgeht, standen das Pflegeteam der Caritas und der Diakonie voll hinter der Aktion. Sie verteilten und sammelten die Einladungen, einige der Schwestern nahmen sogar unterstützend an der Veranstaltung teil.

So war es möglich, dass die Veranstaltung in der ideal ausgestatteten Mensa der Montessori-Schule stattfinden konnte. Ein großes Team an Rotariern um Heike Grumann machte sich daran, Kuchen zu backen, Kaffee zu kochen, die Tische zu decken, für den Transport zu sorgen und den Senioren einen schönen Nachmittag zu ermöglichen.

Der Transport vieler Teilnehmer erfolgte mit privaten Fahrzeugen, aber auch mit Unterstützung der Firma Aura Team aus Münchaurach und dem Busunternehmen Transfair aus Höchstadt. Auch eine Treppensteighilfe und ein Rollstuhltransport waren notwendig. Zudem gab Klaus-Peter Gäbelein, ein Herzogenauracher Urgestein, lustige und nachdenkliche Geschichten zum Besten, um für viele Lacher und Schmunzler zu sorgen. Weitere Höhepunkte waren die frei vorgetragenen Gedichte der 82-jährigen Kunigunda Drebinger, die spontan aufgestanden war und mit Witz und Herz ihr Publikum in begeistertes Staunen versetzte. red