Nachdem die geplante Fahrtroute gesperrt war, musste bei Erlangen mit einigem Aufwand ein Konvoi wieder auf seinen alten Kurs gebracht werden. Bereits am Mittwoch waren zwei Schwertransporte mit Brückenteilen auf der A 3 in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs. Entsprechend ihrer Genehmigung wollten sie am Autobahnkreuz Fürth/Erlangen auf die A 73 in Richtung Bamberg wechseln, teilt die Verkehrspolizei mit. Was keine der beteiligten Firmen berücksichtigt hatte: Die Verbindung von der A 3 zur A 73 war kurz zuvor aufgrund Bauarbeiten für die nächsten fünf Tage gesperrt worden. Somit war auf Höhe von Erlangen-Tennenlohe die Fahrt beendet. Die Fahrer der Transporte hielten zwangsläufig auf dem Seitenstreifen an und verständigten die Polizei .

Bei einem Gewicht von 145 Tonnen pro Fahrzeug musste eine neue Route gesucht, berechnet und genehmigt werden. Am Donnerstagnachmittag ging es endlich wieder weiter. Es blieb nur die Möglichkeit, dass die Transporte auf der A 3 rund 200 Meter rückwärts fuhren, um bei der Anschlussstelle Erlangen-Tennenlohe die Autobahn zu verlassen. Hierzu wurde kurzfristig die A 3 in Fahrtrichtung Würzburg komplett gesperrt. Danach ging der Weg mit Polizeibegleitung über die B 4 und teils im Schritttempo über die Brücken der Paul-Gossen-Straße durch das Stadtgebiet und bei Erlangen-Bruck wieder auf die A 73 in Richtung Bamberg. pol