Klassenziel erreicht – Note eins für die Gemeinde Pommersfelden ! Besseres konnte sie dem Nachwuchs nicht bieten: Die Grundschule mit den Schulhäusern in Pommersfelden und Sambach hat ihre Hausaufgaben gemacht und ist digital auf dem Beststand. Dabei ist die Volksschule Pommersfelden , die auch Kinder aus den Höchstadter Stadtteilen Zentbechhofen, Jungenhofen, Greuth und Förtschwind besuchen, mit aktuell 138 Schülern eine eher kleine Einrichtung.

„Rüstzeug für das Leben will die Schule euch geben“, steht als künstlerisch gestaltetes Motiv an der Außenseite der Schule. Was wäre heute ein besseres „Rüstzeug“ als das Kennenlernen und der Umgang mit den digitalen Medien, und zwar vom ersten Schultag an?

Dafür ist die Schule Pommersfelden (im Schulverband mit Höchstadt) nun bestens gerüstet: Am ersten Schultag nach den Herbstferien wurden die Schüler der ersten bis vierten Klassen mit iPads ausgestattet.

Digitale Endgeräte für alle Schüler und Lehrer, dazu das übrige Equipment wie Kamera, Beamer, Displays und alles, was dazugehört, sind nun an beiden Schulstandorten vorhanden. Natürlich auch der im Sommer verlegte Glasfaseranschluss, ohne den alles nur Stückwerk wäre. Voraussetzung für diese „Komplettlösung“ war ein umfangreiches Medienkonzept. Denn nur dadurch konnte die Verwaltung alle Förderprogramme anzapfen.

Täglich etwa 20 Minuten

„Damit ist unsere Schule etwas ganz Besonderes“, sagte Rektorin Cordula Schmeidl ihren Schülern , die als Erste in den „Genuss“ der iPads kamen.

Die Kinder der Klasse 4 b waren offensichtlich vorbereitet. Auf die Frage, weshalb sie ihre Gemeinde „ganz toll“ finden, hatten nach Schmeidls Worten viele Schüler geantwortet: „Sie kauft uns iPads!“ Wie die Rektorin erklärte, soll ab sofort täglich etwa 20 Minuten lang mit den neuen Geräten gearbeitet werden. Die iPads der ersten und zweiten Klassen (in Sambach) werden in der Schule bleiben. Hingegen dürfen die Dritt- und Viertklässler ihre Tablets mit nach Hause nehmen und damit auch ihre Hausaufgaben erledigen.

Obwohl die Kinder bereits ab Schulbeginn den Umgang mit den digitalen Arbeitsgeräten lernen, würden die „analogen Fähigkeiten“, also Rechnen, Schreiben und mehr, nicht auf der Strecke bleiben, versicherte die Rektorin .