Das Fahrrad statt das Auto als Verkehrsmittel nutzen und so CO 2 einsparen: Elf Landkreisgemeinden, über 2250 Radbegeisterte und 260 Teams haben sich, wie das Landratsamt mitteilt, an der Aktion „Stadtradeln“ beteiligt. Insgesamt wurden rund 450 000 Kilometer im Aktionszeitraum vom 8. bis 28. Mai gesammelt und somit rund 66 Tonnen CO 2 eingespart.

Mit diesem Ergebnis liegt der Landkreis Erlangen-Höchstadt derzeit zwar bayernweit auf Platz eins im Ranking. Allerdings haben noch nicht alle im Freistaat angemeldeten Landkreise und Kommunen die Aktion durchgeführt. Daher steht das Ergebnis noch nicht final fest. Fest steht aber: Ob Verein, Betrieb, Schule oder Kirchengemeinde – für jeden geradelten Kilometer darf der Landkreis Erlangen-Höchstadt eine positive Bilanz für eine erfolgreiche Aktion ziehen, bei der weniger die einzelne Leistung als das gemeinsame Ziel im Vordergrund stand. Stadtradler konnten für eine Kommune oder auch für den gesamten Landkreis in verschiedenen Teams antreten.

Die Sieger-Teams

Bei den Teams belegt auf Kreisebene der ASV Niederndorf mit 15 799 Kilometern bei 58 Radlern Platz eins. Der zweite Platz geht an das Gymnasium Eckental mit 13 562 Kilometern (116 Radler) und auf Platz drei landet die evangelische Kirchengemeinde Herzogenaurach mit 10 110 Kilometern bei 43 Radlern.

Eckental, Herzogenaurach und Baiersdorf liegen auf Gemeindeebene vorne. Spitzenreiter ist der Markt Eckental mit 54 Teams und 84 846 geradelten Kilometern, gefolgt von Herzogenaurach mit 68 107 geradelten Kilometern und 30 Teams sowie Baiersdorf mit 55 658 geradelten Kilometern und 29 Teams.

Finale Ergebnisse im Herbst

Die internationale Kampagne läuft noch bis September 2021, dann stehen die endgültigen Sieger fest. Unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl wird die Kommune mit den meisten Gesamtkilometern am Ende ausgezeichnet. Alle Details und Ergebnisse zur Aktion im Landkreis gibt es unter www.Stadtradeln.de/landkreis-erlangen-hoechstadt oder in der App www.Stadtradeln.de/app.

Radverkehrskonzept

Derzeit erarbeitet das Landkreis-Regionalmanagement mit den Kommunen ein Radverkehrskonzept für den Alltagsradverkehr. Damit soll ein alltagstaugliches Radverkehrsnetz mit schnellen und direkten Verbindungen zwischen den Gemeinden, den einzelnen Ortsteilen und den umliegenden Zentren erarbeitet werden. red