Viel Glück hatte am Donnerstagnachmittag ein Erlanger bei einem selbst verschuldeten Unfall. Der 22-Jährige fuhr mit einem E-Scooter an der Einmündung Steigerwaldallee/Bamberger Straße vom dort vorhandenen Fuß- und Radweg in nördliche Richtung. Dabei missachtete er das für ihn geltende Rotlicht einer Fußgängerampel. Zudem war ihm die Sicht durch einen an der Bushaltestelle wartenden Omnibus verdeckt. Trotz dieser Sichtbehinderung überquerte er ungebremst die Straße. Im gleichen Moment befuhr eine 53-jährige Erlangerin mit ihrem Pkw die Steigerwaldallee in westliche Richtung. Trotz einer Vollbremsung konnte sie einen Zusammenstoß mit dem Rollerfahrer nicht vermeiden. Dieser wurde zunächst auf die Motorhaube und anschließend auf den Asphalt geschleudert. Der 22-Jährige wurde vom Rettungsdienst mit Verdacht auf eine Toraxprellung in die Notaufnahme der Universitätsklinik gebracht. Hier wurden nur leichte Verletzungen diagnostiziert. Im Anschluss wurde bei dem 22-Jährigen ein Drogentest durchgeführt. Nach bisherigen Ermittlungen stand er unter dem Einfluss von Cannabisprodukten. Am Pkw der 53-Jährigen entstand ein Schaden von rund 2600 Euro, am E-Scooter wurde der Lenker verbogen. Gegen den 22-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Verkehrsverstöße, unter anderem wegen Führens eines Kraftfahrzeuges unter Drogen, eingeleitet. pol