Die Gemeinde will den Menschen in der Ukraine helfen. Wie Bürgermeister Ludwig Wahl mitteilte, werde man sich darauf vorbereiten, Menschen aufzunehmen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen – auch wenn noch nicht abzusehen sei, wann und wie viele Geflüchtete nach Röttenbach kommen werden.

In einem Aufruf an die Bürger bittet Wahl, nach Möglichkeit Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung zu stellen. Entsprechende Meldungen sollten per E-Mail an wir@roettenbach-erh.de erfolgen, mit Informationen über die Art der möglichen Unterbringung (Wohnung, Zimmer). Die Gemeinde werde eine Wohnungsbörse erstellen.

Hilfstransporte und Geldspenden

Zudem soll ein ehrenamtliches Hilfsnetzwerk aufgebaut werden. Wer sich hier engagieren möchte, wird um telefonische Kontaktaufnahme mit der Gemeinde unter der Telefonnummer 09195/949051 gebeten; und zwar montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 13 und mittwochs von 14 bis 18 Uhr.

Organisiert werden sollen zudem Hilfstransporte in die Ukraine , und zwar in Zusammenarbeit mit dem Missionswerk Friedensbote. Dringend gebraucht werden Bekleidung, Matratzen, Decken, Schlafsäcke und Bettwäsche. Weiterhin werde man Lebensmittel liefern, diese sollten mindestens sechs Monate haltbar sein (verpackte Nahrungsmittel, Konserven etc.). Die Sammelstelle hierfür ist die Bauhofhalle am Rathausplatz. Die Mitarbeiter dort werden ab diesem Mittwoch von 9 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr entsprechende Spenden – am besten schon in Kisten verpackt und sortiert – annehmen.

Und schließlich geht es um Geldspenden. Wer sich mit einer Spende beteiligen möchte, kann dazu das Spendenkonto der Gemeinde Röttenbach bei der Raiffeisenbank Seebachgrund nutzen, die IBAN lautet DE77 7606 9602 0000 410314.