Die Gemeinde Röttenbach wollte für die Hochwasseropfer im Landkreis Erlangen-Höchstadt insgesamt 50 000 Euro spenden. 30 000 Euro sollten vom Hochwasser betroffene Gemeinden erhalten, 20 000 Euro die Laufer Mühle. Der Gemeinderat musste auf Wirken der Kommunalaufsicht den bereits gefassten Beschluss zur Spende aber wieder aufheben (der FT berichtete).

Bürgermeister Ludwig Wahl hat daraufhin den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder persönlich angeschrieben und um Hilfe gebeten. Wie Wahl mitteilt, hat das Innenministerium jetzt reagiert und das Landratsamt angewiesen, die Spende der Gemeinde Röttenbach nicht zu beanstanden. Als Begründung führt das Innenministerium an, dass bereits bei der Hochwasserlage im Jahr 2013 ausnahmsweise Spenden von Gemeinden als zulässig angesehen worden seien.

„Wir freuen uns über diese Reaktion außerordentlich und werden den Gemeinderat nun bitten, den Aufhebungsbeschluss wieder aufzuheben, so dass wir die Spende veranlassen können“, schreibt Wahl in einer Pressemitteilung. red