Unter Böllerknall des Krieger- und Kameradschaftsvereins Aisch und mit Blasmusikbegleitung machte sich der Zug der Fahnenabordnungen der Vereine mit den Bürgermeistern , einigen Gemeinderäten , Ministranten und Pfarrer Thomas Ringer sowie Diakon Hans Scherbaum auf den Weg zum Pfarrgarten von St. Laurentius. Der Festgottesdienst zum Patronatsfest war bei bestem Wetter sehr gut besucht.

Nach dem Laurentiuslied begrüßte Pfarrer Thomas Ringer die Gläubigen : „In der Sorge um die Armen und Notleidenden und im Dienst an der Kirche ist der Heilige Laurentius Christus ähnlicher geworden. Er soll unser Vorbild sein, dass wir demütiger werden und immer mehr wachsen in der Bereitschaft zu dienen.“

In der Predigt ging er auf das Leben des Heiligen ein. Dieser habe als Kassenwart des damaligen Papstes das Vermögen an die Armen verteilt und nicht wie befohlen dem Kaiser übergeben – und zwar mit der Begründung, dass die Menschen der wahre Schatz der Kirche seien. Diese mutige Aktion bezahlte Laurentius im Jahr 258 mit dem Leben und er starb einen qualvollen Märtyrertod, indem er auf einem Rost gegrillt wurde.

„Wer sich einsetzt, wird sich oft die Finger verbrennen, aber es lohnt sich. Wer sich für Gott und die Menschen die Finger verbrennt, der wird einmal die Ehre Gottes erhalten!“, so Pfarrer Ringer.

Da die Gemeindefahne – getragen von Nico Kapuer, dem jüngste Gemeinderat – eine neue Fahnenstange hat, nahm Pfarrer Ringer die Gelegenheit wahr und segnete sie am Ende des Gottesdienstes: „Alle, die dieser Fahne folgen, sollen in Frieden miteinander leben!“

Die Wachenrother Blasmusik spielte nicht nur den Ein- und Auszug. Sie begleitete auch die Lieder während der Messe und gab so dem Gottesdienst einen festlichen Rahmen.