Vor über 20 Jahren pflanzte die Biotop- und Artenschutzgruppe des Höchstadter Fischereivereins an mehreren Stellen an der Aisch und ihrem dazugehörigen Altgewässer die weiße Seerose an. An zwei Stellen verzeichnete man auch guten Erfolg. Dort hat sich diese Pflanze bis heute sehr gut entwickelt. Das ist gleichermaßen eine willkommene Kinderstube für die Kleinfische, was dem Fischereiverein freilich besonders gefällt.

An anderen Pflanzstellen gefiel der Seerose die Fließgeschwindigkeit der Aisch aber weniger und der Biber trug sein Übriges bei: Er hat den Rest abgefressen.

Nun erhielt die Gruppe des Fischereivereins von einem Gartenbesitzer einen Seerosenstamm, der schon etwa 20 Jahre alt ist. Nach der kürzlichen Blütezeit bekam er jetzt einen neuen Platz in der Aisch, nahe der alten Aischbrücke. Zuvor beobachteten die Petrijünger, wo sich viele Kleinfische aufhielten.

Georg und Markus Schmitt sowie der Gruppensprecher Eric Lukaszewicz durchstreiften das Dickicht, pflanzten die Seerose halb ins Wasser und beschwerten sie mit Steinen.