Die Lebenshilfe Erlangen weihte die neue Förderstätte in Spardorf ein. Die Einrichtung ermöglicht Teilhabe für Menschen mit einer schweren Behinderung.

Der Hof des Anwesens Buckenhofer Weg 1 in Spardorf füllt sich: Viele Gäste sind gekommen, um bei einem Frühschoppen gemeinsam mit der Lebenshilfe Erlangen die neue Förderstätte einzuweihen. „Wir sind sehr glücklich, nicht nur wegen der tollen Räume, sondern auch weil wir hier mittendrin sind“, sagt Einrichtungsleiterin Heike Zitzelsberger. In dem Gebäude der Gewobau befinden sich neben der Förderstätte auch Personalwohnungen des Universitätsklinikums, und gleich gegenüber liegt ein großes Einkaufszentrum.

Erst im Juli ist die Einrichtung, die zu den Regnitz-Werkstätten gehört, bezogen worden. Dort erleben Erwachsene mit schwerer Behinderung gesellschaftliche Teilhabe. „Alle sind begeistert und mitunter aufgeblüht“, erzählt ein Förderstätten-Mitarbeiter.

Ein neues Domizil war dringend notwendig geworden, da das Gebäude in Bruck nicht mehr den Anforderungen entsprach und zu klein geworden war. In den großzügigen und hellen Gemeinschaftszimmern, Werk-, Bewegungs- und Therapieräumen bieten sich zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Dem Team um Heike Zitzelsberger ist es ein großes Anliegen, den Menschen mit schwerer Beeinträchtigung eine hohe Lebensqualität und Chancen auf persönliche Entfaltung zu bieten. „Wir sehen hier jeden Tag, dass unseren Klientinnen und Klienten mit hohem Hilfebedarf durch Unterstützung – ohne sie zu bevormunden – ihr Leben gestalten können“, beschreibt Zitzelsberger. red