Nachdem coronabedingt die Hegefischen beim Fischerei-Verein Aisch in diesem Jahr ausfallen mussten, ließ die Situation endlich wieder ein gemeinsames Fischen zu. So freute sich Vorsitzender Helmut Schleicher besonders, dass zum Königsfischen an der Aisch gleich fünf Jugendliche mitmachten und auch alle einen Karpfen, eine Brachse oder zumindest ein Rotauge oder eine Rotfeder an Land zogen.

Im Fischerei-Verein Aisch bemüht man sich schon lange um einen sinnvollen Besatz, um den Fischreichtum des Gewässers zu unterstützen. So wurden Barben und Nasen besetzt. Beide sind als Wanderfische zumindest regional gefährdet und ziehen zur Laichzeit flussaufwärts in kiesreiche rasch fließende Gewässer . Erfreulicherweise werden die Besatzmaßnahmen vom Fischereiverband Mittelfranken bezuschusst, aber auch zwei Geburtstagskinder haben dem Fischerei-Verein Hechte, Schleien und Zander gespendet. Auch Geld, welches eigentlich für die ausgefallenen Hegefischen eingeplant war, wurde in einen nachhaltigen Besatz ausgesuchter Hechte, Schleien und Zander investiert. Fischerkönig 2021 wurde der Fischer, der ein Exemplar der größten deutschen Süßwasser-Fischart an Land zog: Hans Kraus mit einem Waller von 9980 Gramm, gefolgt von Markus Kraus, Robert und Frank Freitag auf den Plätzen 2 bis 4. red