Wenn am morgigen Donnerstag Bambergs Erzbischof Ludwig Schick die diesjährigen Bewerber firmen wird, liegen hinter den Jugendlichen trotz Corona-Einschränkungen abwechslungsreiche Vorbereitungswochen.

Pastoralreferentin Monika Urbasik gestaltete zusammen mit Frauen und Männern des Firm-Kompentenzteams vier Firmtage. Thematisch ging es dabei zunächst um eine Rückschau auf das bisherige Leben und um die Frage, inwieweit der Glaube dabei eine Rolle spielte.

Wechselnde Workshops

„Das Leben in die eigenen Hände nehmen“ lautete die zweite thematische Runde. Eigenverantwortung und Gewissen , Umweltverhalten und fantasievolle Kreativität bestimmten inhaltlich die wechselnden Workshops der Jugendlichen. Als Folge dieser Gedankengänge standen ein gemeinsamer Bußgottesdienst und die persönliche Beichte auf dem Programm.

Vielfalt an Engagement erlebt

Am dritten Firmtag erschlossen sich den Jugendlichen die unterschiedlichen Gaben und Talente, die auch die Kirche braucht. Im Gespräch mit 15 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kirche erlebten die Firmlinge vom Kindergarten bis zu Gremien- und Sozialarbeit oder auch kirchenmusikalischen Aktivitäten eine Vielfalt an Engagement für die Kirche in der Pfarrei St. Georg.

Am vierten Gemeinschaftstag präsentierte das Kompetenzteam die zentralen Symbole des Firmsakramentes, damit die Jugendlichen den Hintergrund dessen besser verstehen, was sie am Donnerstag mit Erzbischof Schick erleben: die Salbung mit Chrisamöl, das Kreuz und die Handauflegung des Bischofs .

Große Vorfreude

Die Organisation der diesjährigen Firmvorbereitung trug der Corona-Situation Rechnung und musste daher für kleinere Gruppen in größeren Räumen, mit eigenem Hygienekonzept und Testmöglichkeiten veranstaltet werden. Doch den jungen Katholiken wie ihrem Betreuungsteam war dies nicht zu viel. Im Gegenteil: Die Freude auf den Firmtag mit Erzbischof Schick ist groß. LM