Die Starkregenereignisse der vergangenen Wochen haben auch Mühlhausen und den Ortsteil Decheldorf betroffen. „So lange ich mich erinnern kann, ist das Wasser an der Mühle noch nicht so hoch gestanden“, berichtete Bürgermeister Klaus Faatz. Es habe sich gezeigt, dass die Dimensionierungen der Kanäle für die vollständige Entwässerung der landwirtschaftlichen Einzugsflächen nicht ausreichen. Er sei mit einem Tiefbauingenieur vor Ort gewesen, so Faatz. Die landwirtschaftlichen Flächen wären durch den häufigen Regen bereits an der Oberfläche derart verschlammt gewesen, dass sie kein weiteres Wasser mehr aufnehmen konnten. Aus diesem Grund müssten Verbesserungen ausgearbeitet werden. Der in der Sitzung anwesende Bauamtsleiter der Verwaltungsgemeinschaft, Daniel Kammerer, erläuterte, wie und auf welcher Grundlage die Kanäle berechnet werden. Er machte aber auch deutlich, dass es nicht möglich sei, Abwasserkanäle für solche Ereignisse auszulegen. „Wir müssen dem ins Auge sehen, dass wir in Zukunft vermehrt Starkregenereignisse haben“, betonte Dritter Bürgermeister Walter Jakob. Es müsse daher ein Umdenken stattfinden. Bei Planungen sollten künftig andere Niederschläge als bisher zugrunde gelegt werden. Es wurde beschlossen, in das Gewässerentwicklungskonzept der Marktgemeinde Maßnahmen aufzunehmen, die geeignet sind, die Situation bei künftigen Starkregenereignissen zu verbessern. See