Noch bis zum 3. Juli wird in Fürth beim Literaturfest „ Lesen !“ wieder gelesen. Eingeladen sind Autorinnen und Autoren der deutschsprachigen Literaturszene. Sie lesen aus ihren aktuellen Neuerscheinungen und sprechen mit den Moderatorinnen und Moderatoren sowie mit dem Publikum über die drängenden Themen der Zeit: Flucht, Vertreibung, Populismus und Ausgrenzung.

So zum Beispiel die niederländische Bestsellerautorin Jessica Durlacher, die in ihrem neuesten Roman „Die Stimme“ über eine junge Somalierin schreibt, die bei einem Song-Contest vor laufenden Kameras ihr Kopftuch abnimmt und damit einen weitreichenden Konflikt auslöst. Der österreichische Schriftsteller Doron Rabinovici bezieht immer wieder Position gegen Rassismus und Antisemitismus. In Fürth stellt er seinen neuesten Roman „Die Einstellung“ vor.

Poetry-Slam darf beim Festival auch nicht fehlen: So kürt das Publikum wieder die fränkische Meisterin, den fränkischen Meister, die beziehungsweise der dann zur bayerischen Meisterschaft weiterreisen darf. Festivalzentrum ist das Kulturforum Fürth , das auch zum Selberlesen einlädt: Im Foyer befindet sich eines von mittlerweile vielen Fürther Buchtauschregalen.

Aktuelle Informationen finden Interessierte im Internet unter fuerth.de/lesen . red