Nackendorf — Vor dem Anwesen Nackendorf 7 der Familie Eberlein erhebt sich ein steinerner Kruzifixus. Nach einer Frischekur durch Hans Effenberger und Georg Schockel strahlt das Ensemble wieder wie neu.

Errichtet wurde das Kruzifix , weil Johann Eberlein (1884-1968) gelobte, nach seiner glücklichen Heimkehr aus dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) ein Kreuz auf dem Anwesen in Nackendorf zu errichten.

In einer flachen Rundbogennische der Basis findet sich die Inschrift: Errichtet/zur/Danksagung/von/Familie/Eberlein/1919. Zusätzlich ist am Sockel zu lesen: Gelobt sei Jesus Christus .

Beim Straßenbau 1983 wurde das Kreuz zerbrochen und der Ersatz vollständig aus Kunststein gefertigt. Am 23. August 2020 wurde ein Schaden am Christuscorpus festgestellt, der repariert werden musste.

Für die Sandsteinarbeiten und die Vernadelung des Christuscorpus zeichnete Hans Effenberger verantwortlich, die Lasierung und das Überarbeiten der Schriftplatte übernahm Geo Schockel.

Die 28 Arbeitsstunden und das Material betrugen zusammen 620 Euro, die Anton Eberlein gern übernahm, schließlich konnten die Arbeiten zeitnah zu seinem Geburtstag abgeschlossen werden.