An diesem Wochenende kann letztmals die wechselnde Krippenausstellung in der Höchstadter Stadtpfarrkirche St. Georg besichtigt werden. Pastoralreferentin Monika Urbasik gestaltete zusammen mit Mesner Gerhard Wirkner und dem Team von Kirchenrat Johannes Riegler sowie der Grottenbaugruppe die Tempelszenen.

Als letzter Akt der diesjährigen Krippenausstellung ist die biblische Überlieferung des zwölfjährigen Jesus, der die Schriftgelehrten im Tempel unterweist, zu sehen. In den zurückliegenden Wochen seit dem ersten Adventssonntag fanden heuer die verschiedenen Krippenausstellungen und die figürlich dargestellten biblischen Szenen so großen Zuspruch wie noch nie zuvor. Wie das katholische Pfarramt mutmaßt, war es der Lockdown, der viele Menschen nicht nur während der Feiertage auf ihren Spaziergängen in die Stadtpfarrkirche führte und die Krippenausstellung besuchen ließ. Die Bedeutung von Krippenszenen im Rahmen der Glaubensverkündigung hob im vergangenen Jahr Papst Franziskus als unverzichtbares Element in einem Rundschreiben hervor.

"Diese Aussage hatten wir im Pastoralteam zwar infrage gestellt, mussten uns gerade heuer jedoch vom Verhalten der Menschen eines Besseren belehren lassen. Der Zuspruch war enorm", wie Stadtpfarrer Kilian Kemmer bei der Präsentation des letzten Ausstellungsteils betonte. Die Stadtpfarrkirche ist täglich von 8 bis 18 Uhr zur Besichtigung geöffnet. Auch zwischen den vier Sonntagsgottesdiensten oder nach den Werktagsgottesdiensten besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zu besuchen. Am Freitag endet die Krippensaison in St. Georg. LM