Weisendorf  — Rund 40 Menschen kamen zur ersten Bürgerversammlung seit Pandemiebeginn und Bürgermeister Karl-Heinz Hertlein musste viele Fragen beantworten. Wenngleich es gravierende Probleme nicht gibt, wie sich zeigte.

Im März zählte der Markt Weisendorf mit seinen 13 Gemeindeteilen 6982 Einwohner aus 71 Nationalitäten. Das bedeutet eine Zunahme von 57 Personen gegenüber dem November 2019.

Lang war die Liste an Maßnahmen, die in den letzten beiden Jahren durchgeführt wurden. So die Sanierung des Badweihers, die Sanierungen in der Grundschule, die inzwischen fertiggestellte Ballsporthalle sowie bei der Kinderbetreuung, bei der weitere Maßnahmen anstehen. Die Kindertageseinrichtung „Hand in Hand“ in Kairlindach konnte mit einer Krippen- und zwei Kindergartengruppen in Betrieb gehen.

Als Nächstes wird das Kinderhaus der Pfarrei Sankt Josef erweitert. Eine jährliche feste Größe ist der Brandschutz mit dem Kauf eines neuen Mehrzweckfahrzeuges und Rollcontainern für die Verkehrssicherung und zu Starkregenereignissen sowie persönlicher Ausrüstung sowie Funk bei den Feuerwehren.

Auch der Flächennutzungsplan 2035 wurde auf den Weg gebracht und vier Bebauungspläne geändert sowie das Baugebiet Heidweihergraben erschlossen. Die ersten Häuser sind bereits gebaut.

Nach Aussage des Bürgermeisters verzögerten sich wegen Personalmangel im technischen Bauamt allerdings einige Vorhaben.

Der Bürgermeister berichtete auch vom weiteren Ausbau der Breitbandversorgung. So habe die Telekom weitere 500 Glasfaseranschlüsse zugesagt, die in den Jahren 2022/2023 installiert werden sollen. Die IT-Umstellung des Rathauses konnte vollzogen werden, und der Marktgemeinderat beschloss dies auch für die Schule.

Bekanntlich ist Weisendorf seit 2018 schuldenfrei. Der Gesamthaushalt betrug im Jahr 2021 knapp 30 Millionen Euro gegenüber 33 Millionen im Jahr 2020.

Bei den Bürgeranfragen ging es um die Weisendorfer Kirchweih , die noch nicht in trockenen Tüchern ist. Auch „Tempo 30“ war ein Thema; dazu konnte der Bürgermeister allerdings keine befriedigende Antwort geben, da es sich nicht um Gemeindestraßen handelt.