Mit dem Höchstadtlied endete traditionell der etwas andere Kirchweihgottesdienst am vergangenen Montag, ohne Fahnenabordnungen und ohne Kirchweihzug. „Die Kirchweih fällt nie aus!“, so Stadtpfarrer Kilian Kemmer bei der Begrüßung der Gläubigen , der drei Bürgermeister, einiger Stadträte, Vertreter von Vereinen und der Kerwaburschen, die ihr Versprechen eingehalten hatten.

Stimmungsvoll

„Wir feiern jedes Jahr das Weihefest unserer Kirche “, fuhr er fort. Für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung sorgte die Stadtkapelle mit Aushilfen unter Leitung von Georg Römer sowie Vogelgezwitscher und Storchengeklapper. „Hinter uns liegt ein Jahr der Dunkelheit und die Kollateralschäden der Pandemie werden sich noch zeigen“, so Kemmer in der Predigt . „Gott ist das Licht mitten in der Finsternis und wir können in der Dunkelheit zu ihm kommen, auch in Zeiten der Pandemie. Die Kirche bleibt der Stern der Hoffnung und wir können voll Vertrauen in die Zukunft gehen“, ermutigte er die Gläubigen . Mit den Worten „Yes we can!“ ( Obama ) schloss er seine Predigt . Er lud noch zum Pfarrfest am kommenden Wochenende ein, das auch nicht wie gewohnt stattfinden wird, und nach dem Gottesdienst gab es noch die Möglichkeit zum Kirchweihfrühschoppen gleich im Außenbereich eines nahe gelegenen Lokals.