Viele kleine Daumen streckten sich in die Luft, als Religionspädagogin Verena Lorz beim Einschulungsgottesdienst, pandemiebedingt auf der Wiese hinter der Christuskirche, die Erstklässler fragte, ob sie denn heute aufgeregt seien. Und auch viele große Elterndaumen zeigten an: Heute ist ein besonderer Tag, alle sind ganz schön aufgeregt!

Am Dienstag, 14. September, sind die Erstklässler in die Schule gestartet. Für die über 40 evangelischen Erstklässler der Grundschule Süd und der Anton-Wölker-Grundschule begann der erste Schultag mit dem Einschulungsgottesdienst auf der Wiese hinter der Christuskirche. Eltern, Geschwister, Großeltern und Paten kamen zusammen, um die Abc-Schützen auf ihrem Weg in eine neue Lebensphase zu begleiten.

„Wenn etwas Neues beginnt und man deswegen ganz aufgeregt ist, dann ist es gut zu wissen, dass man nicht allein ist. Wenn einer sagt: ,Ich bin dabei’, dann macht das etwas mit uns, dann werden wir mutiger und abenteuerlustiger“, betonte Verena Lorz. Und wer da noch mit dabei ist auf dem Schulweg und die Kinder durch ihre Schulzeit begleitet, das war den Kindern sonnenklar: Gott natürlich!

Bei der Segnung der Kinder, bei der coronabedingt die Eltern ihrem Kind die Hand auflegen durften, wurde deutlich: Gott verspricht „Ich bin dabei!“

Nach dem schwungvollen Gottesdienst mit vielen Bewegungsliedern und -gebeten bekamen die Kinder diese Botschaft in Form eines Armbandes noch mit auf den Weg in ihren neuen Schulalltag.

Für die Abc-Schützen der Don-Bosco-Schule fand nach der Begrüßung in der Schule ebenfalls ein Gottesdienst statt. Die Kinder, ihre Angehörigen sowie die Lehrerinnen wurden von Pfarrerin Sibylle Stargalla in der Christuskirche in Empfang genommen und feierten einen fröhlichen Gottesdienst. red