Während einer Seminarwoche des Freiwilligenprogramms der Lebenshilfe Bayern kamen 20 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Bayern nach Herzogenaurach an die Fachschule für Heilerziehungspflege (HEP). Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, konnten sie sich dort über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der Gemeinnützigen Gesellschaft für Soziale Dienste (GGSD) informieren.

Hilfe im sozialen Bereich

Jugendliche können im Rahmen des Freiwilligenprogramms den Kleinsten in Krippen helfen, Kinder in Kitas fördern, Erwachsene beim Wohnen und Arbeiten unterstützen oder sich in Kultur- und Freizeittreffs engagieren. Die Freiwilligen-Dienste beginnen in der Regel am 1. September eines Jahres. Die Teilnehmer sind für die Dauer eines Jahres in ganz Bayern in unterschiedlichen Einrichtungen im Einsatz.

Deshalb interessierten sich viele beim Besuch in der GGSD-Fachschule für Heilerziehungspflege Herzogenaurach vor allem für Perspektiven in pflegerischen, pädagogischen und sozialen Berufen. Die Exkursion nach Herzogenaurach wurde von den Teilnehmern sehr positiv angenommen, wie es in der Pressemitteilung heißt. Schulleiter Felix Lorenz und der GGSD-Referent für berufliche Schulen, Tobias Grad, gaben einen Überblick über das bayernweite Bildungsspektrum.

Im Begleitprogramm gab es ein musikpädagogisches Angebot, das von Musiklehrer Alexander Schröder gestaltet wurde. Danach wurde die Heilpädagogische Tagesstätte der Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt besucht, die im gleichen Gebäude wie die HEP-Schule untergebracht ist. Auch hatten die Besucher die Möglichkeit, Einblicke in die Tagesstätte vor Ort oder in den Tagesablauf der Aurachwerkstatt zu bekommen.

Den Infotag für Freiwillige führte die Schule erstmals durch. „Ich habe den Eindruck, es war ein informativer und unterhaltsamer Tag für unsere Gäste und ein wertvoller Tag auch für die GGSD“, berichtet Schulleiter Felix Lorenz. Referent Tobias Grad fügt hinzu: „Wir freuen uns über diese Kooperation mit der Lebenshilfe Bayern, die wir gerne fortsetzen.“ FSJler seien ja junge, engagierte Menschen, die sich zu einem großen Teil für soziale und pflegerische Berufe interessieren.

Eigene Stärken entdecken

In einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder beim Bundesfreiwilligendienst (BFD) sollen junge Menschen nach der Schule neue Erfahrungen sammeln und Entscheidungshilfen für ihre Berufswahl erhalten. Sie entdecken dabei im Idealfall neue Fähigkeiten und Stärken. Außerdem können sie Wartezeiten zwischen Schule und Berufsausbildung oder Schule und Studium sinnvoll überbrücken. red