Wenn am kommenden Donnerstag Bambergs Weihbischof Herwig Gössl in die Höchstadter Stadtpfarrkirche zur Firmung einzieht, treffen sich die Firmlinge aus Sterpersdorf, Gremsdorf und der St.-Georgspfarrei nicht zum ersten Mal. Seit Mitte Mai absolvieren die Jugendlichen eine Vorbereitung mit vielen Aspekten.

Mit einer Erinnerung an ihre Taufe als Grundlage christlichen Lebens begannen die Firmlinge ihre thematischen Einheiten. So blickten sie zurück auf ihren bisherigen Lebens- und Glaubensweg und stellten sich die Frage nach größerer Verantwortung für die Zukunft der Kirche, der Natur, des eigenen Lebens.

Ein Treffen mit den Mitarbeitern zeigte den jungen Christen die vielfachen Betätigungsfelder in einer Pfarrgemeinde auf. Natürlich galt es auch, die Symbole des Firmsakramentes kennenzulernen, um etwa die Bedeutung des Chrisamöles zu verstehen, mit dem der Weihbischof die Firmlinge salben wird. Auch die Erfahrung, dass persönliche Schuld und Sünde im christlichen Glauben keinen Endgültigkeitsstatus einnehmen, konnten die Jugendlichen im Rahmen ihrer Firmbeichte spüren.

Das Kompetenzteam mit Pastoralreferentin Monika Urbasik gestaltete ein abwechslungsreiches Programm mit unterschiedlichen Wokshops.

Basteln und eine Führung

Kreatives Basteln stand genauso auf der Tagesordnung wie die inhaltliche Arbeit oder eine Gemeinderallye und eine Führung in der Stadtpfarrkirche. Ein eigens konzipiertes Begleitheft unterstützte die Vorbereitung der Jugendlichen auf das Firmsakrament.

All diese Erfahrungen fließen mit ein, wenn am Donnerstag Weihbischof Gössl die Jugendlichen fragen wird: Glaubt ihr? Die Antwort der Firmlinge wird aufgrund einer intensiven Vorbereitung wohl lauten: Ja, ich glaube. Die Firmung , was so viel wie Stärkung heißt, möchte dieses Ja in jungen Jahren für ein ganzes Leben bekräftigen. LM