Vergangenes Wochenende beging die letzte der fünf Abteilungen dieses Jahrganges aus den Pfarreien Sterpersdorf, Gremsdorf und Höchstadt ihre Erstkommunion .

Nach der Erstbeichte bereits in den Adventswochen und dem sechswöchigen Vorbereitungskurs ab Anfang März begaben sich alle fünf Gruppen der insgesamt 50 Kommunionkinder in die individuelle Phase der Einstimmung auf das Fest. Nach Proben, einem eigenen Gottesdienst und einer Tauferneuerungsfeier erwarteten die jeweiligen Drittklässler ihre Erstkommunion .

Im Festgottesdienst erschlossen die Kinder ihren Gästen selbst, was sie unter ihrem Motto verstanden: „Jesus hält uns zusammen.“ Familie, Freundschaften und Hilfsbereitschaft als Merkmale des Zusammenhaltes kamen symbolisch in einem Puzzle zum Ausdruck.

Stadtpfarrer Kilian Kemmer griff die Gedanken der Kinder auf und verglich ihr Leben mit einem Bild, das mit dem passenden Nagel einen Halt braucht, um betrachtet werden zu können. „Doch selbst ein sicherer Halt macht die Erfahrung, dass der Akku leer wird.“ Die Gemeinschaft mit Jesus in der Mahlfeier schenke einen tragfähigen Zusammenhalt mit Gott und unter den Menschen, so Kemmer. „Diese Speise sättigt nicht den Körper, sondern verleiht der Seele eine Kraft, um Stabilität und Vertrauen zu erfahren.“

Die Pastoralreferentin Monika Urbasik erhielt für die intensive Vorbereitung der Kinder auf den Festtag einen dankbaren Applaus für ihre Arbeit. Die Leiterin des Pfarrbüros, Silvia Lohmann, und das erfahrene Kompetenzteam mit Maria Lisch, Karola dos Reis Goncalves, Jutta Paulini, Sibylle Dalles, Maria Marx, Marianne Mader, Michaela Langer, Sonja Cordes, Stefanie Köberlein, Martina Schnörer und Kathrin Lang gestalteten die Vorbereitungstage und ein Wochenende für die Erstkommunionkinder. Henning Schwarz übernahm die musikalische Begleitung aller Feiern mit den Kindern.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass sich der Aufwand in der Corona-Zeit zwar vervielfachte. Kleinere Gruppen von Kindern an verschiedenen Festtagen kommen jedoch dem Anliegen entgegen, den Kindern den Sinn des Geschehens wirkungsvoller zu erschließen. red