Mit einem Ferien-Intensiv-Schwimmkurs wollte die DLRG Herzogenaurach möglichst vielen Kindern die Gelegenheit bieten, noch vor Schulbeginn Mitte September schwimmen zu lernen. Da während der Corona-Pandemie viele Schwimmkurse ausgefallen waren, war der Ansturm auf das Angebot groß, berichtet die örtliche DLRG-Vorsitzende Gisa Blumenthal.

Das Team des Freizeitbads Atlantis habe nach Umbau- und Sanierungsarbeiten das Sportbecken zur Verfügung gestellt. Die Wassertemperatur wurde wegen der jungen Kinder etwas in die Höhe geschraubt, die Techniker stellten den Hubboden mit der neuen Hydraulik auf 90 cm Wassertiefe ein, zwei 25 Meter lange Bahnen wurden abgeteilt, so Blumenthal, und dann war alles bereit für zwei Kurse, einen von 7.45 bis 9 Uhr und den zweiten von 8.45 bis 10 Uhr mit 17 bzw. 18 lerneifrigen Kindern hauptsächlich im Alter zwischen sechs und acht Jahren.

Die Vorsitzende fand zwölf Schwimmlehrer aus den Reihen der Masterschwimmer und der Jugend, die je nach individueller Berufs- und Ferienplanung eingesetzt wurden und werden, denn die Kurse laufen noch.

Fit für die Prüfung

Man sehe gute Fortschritte und sei sicher, dass die meisten Kinder gegen Ende der letzten Ferienwoche die Prüfung für das Seepferdchen bestehen werden.

Bedauerlich sei nur, dass die Trainingsgemeinschaft aus DLRG und Delphin 77 Herzogenaurach diesen Kindern im Moment keine Mitgliedschaft und damit kein regelmäßiges Training anbieten könne, weil man zu wenig Wasserzeit im Atlantis haben. Mehrere andere Sportgruppen und die Wasserwacht bräuchten ebenfalls Schwimmzeiten in dem einzigen Sportbecken. Es liefen aber Verhandlungen mit den Betreibern des Freizeitbads, eine andere, weiterführende Lösung anzubieten. red