Leserbrief zum Thema "Indien-Spende" im Fränkischen Tag vergangener Woche:

Indien - ein Land voller Gegensätze: unermesslicher Reichtuum auf der einen Seite, bitterste Not und Armut auf der anderen Seite. Das Nichtstun oder zu wenig tun der indischen Regierung darf aber nicht auf dem Rücken der armen Bevölkerung ausgetragen werden. Wir dürfen sie damit nicht belasten oder unsere Hilfe für sie entschuldigen und verweigern. Ihre Last ist tagtäglich groß genug. Die arme Bevölkerung ist unendlich dankbar für jede Hilfe - und ist es auch nur die kleinste - von außen.

Die einzige Hilfe vor Ort ist dort oft die Hilfe der Kirche und der dortigen Christengemeinden. Ohne diese Hilfe gäbe es viel mehr Hunger, Not und Obdachlosigkeit . Daher ist der Einsatz der kirchlichen Organisationen vor Ort unentbehrlich! Missionare , Patres und Ordensschwestern leisten hervorragende Arbeit unter den Armen, auch Rechtsbeistand, trotz mancher Bedrohung und Verfolgung. Schon immer haben Christen in den Armen, Entrechteten und Hilflosen das Antlitz Jesu erkannt (siehe Mutter Teresa).

Für die (Aus-)Hilfe von indischen Priestern und Ordensschwestern bei uns sollten wir ebenfalls sehr dankbar sein. Sie sind im pastoralen und im pflegerischen Bereich eingesetzt, wo es bei uns in Deutschland sehr fehlt. Priester aus der Dritten Welt unterstützen zudem von Deutschland aus auch heimatliche Projekte durch ihre finanzielle Hilfe, die den dortigen Gemeinden und ihren Hilfseinrichtungen zugute kommt. Zuletzt noch ganz herzlichen Dank unseren lieben Sternsingern - Kinder und Jugendliche , die ihre Freizeit opfern, um Gottes Segen in die Häuser zu bringen und Kindern in Not helfen!

Elfriede Uebel, Höchstadt