In diesem Jahr fanden in ganz Bayern die Wahlen des Pfarrgemeinderates statt. Im Erzbistum Bamberg lag die Wahlbeteiligung unter zehn Prozent. Wie aus einer Pressemitteilung des Pfarramtes St. Georg hervorgeht, lag die Beteiligung der Katholiken im Seelsorgebereich Höchstadt wesentlich höher. In Höchstadt, Gremsdorf und Sterpersdorf nahmen über 30 Prozent der Katholiken an der Wahl teil. In der Höchstadter Stadtpfarrei etwa standen auch doppelt so viele Kandidaten zur Verfügung wie Mandate zu vergeben waren, so dass eine tatsächliche Wahlmöglichkeit bestand.

Gleichberechtigte Vorsitzende

Paritätisch bezüglich Alter und Geschlecht zeigt sich indes die Zusammensetzung der Beratungsgremien, die sich für das gemeindliche Leben im Verlauf eines Kirchenjahres verantwortlich zeigen. Nach der neuen Satzung bedarf es in den Gremien zweier gleichberechtigter Vorsitzender.

Die Leitung des Pfarrgemeinderates und die Funktion als Ansprechpartner übernehmen in Höchstadt Karola dos Reis Goncalves und Lisa Brinkel. In Gremsdorf sind es Beate Geyer und Dietrich Rödel und in Sterpersdorf Doris Scharold und Thomas Scharold.

Seelsorge in Etzelskirchen

Eine neue Herausforderung wird die Betreuung der Pfarrei Etzelskirchen. Zum 1. Oktober beendet dort Pfarrer Stephan Pröckel seine Tätigkeit und geht in den Ruhestand.

Stadtpfarrer Kilian Kemmer wird als Seelsorger zusätzlich der Pfarrei Etzelskirchen zur Verfügung stehen. Dieser Umstand verlangt von allen Beteiligten ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft und Verständnis.

In einer gemeinsamen Zusammenkunft werden im Herbst alle Pfarreigremien über anstehende Fragen und die zukünftigen Aufgaben gemeinsam entscheiden. red