Überwältigt von der großen Spendenbereitschaft zeigen sich die Projektleiter der Pfarrei St. Georg in Höchstadt. Trotz schwieriger Umstände angesichts der Pandemie und damit verbundener Anpassungen und Einschränkungen kamen für die verschiedenen wohltätigen Zwecke zugunsten der kirchlichen Hilfswerke über 20 300 Euro an Spenden zusammen.

Bei den Kollekten für Misereor legten die Gottesdienstbesucher über 6000 Euro bei den Osterfeierlichkeiten im Höchstadter Schlosshof in die Sammelkörbchen ein. Zur Unterstützung der Pandemiebekämpfung in Brasilien durch das katholische Hilfswerk floss auch der Erlös des Osterkerzenverkaufes auf dem Höchstadter Marktplatz an drei Samstagen vor Ostern mit ein. Der Pfarrgemeinderat hatte auch in diesem Jahr das Projekt übernommen. Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Karola dos Reis Goncalves und ihre Helferinnen konnten alle 1600 Osterkerzen für den guten Zweck verkaufen.

Ebenso kam der Gewinn aus dem Fastenessen to go hinzu. Christina und Gerhard Wirkner zauberten pikante Mahlzeiten, die 140 Nutzer dieses Angebotes unterstützten.

Peter Schramm als Vorsitzender des Sachausschusses Mission im Höchstadter Pfarrgemeinderat konnte sich über den Zuwachs an Spenden im Verglich zu den Vorjahren genauso freuen wie die Buchhalterin der Pfarrei , Ute Auinger. Die von ihr begleitete Caritas-Frühjahrssammlung erbrachte mit über 8000 Euro gut 3000 Euro mehr als im Vorjahr. 30 Hauslistensammler brachten mit ihrem Einsatz dieses Ergebnis zustande.

Auch das von Margarethe und Georg Walcher begleitete Armenienprojekt der Pfarrei erhielt über 5000 Euro Spenden für die Küche der Barmherzigkeit in Erewan.

Kirchenpflegerin Tanja Schwägerl und Stadtpfarrer Kilian Kemmer dankten den Projektleitern für ihren Einsatz. Vielleicht gerade wegen der Pandemie wollen Menschen einen Beitrag leisten, fremde Nöte in den Blick zu nehmen und solidarisch zu teilen, meinte Kemmer.

Auch das digitale Engagement der Pfarrei während der Corona-Zeit fand eine Würdigung. 13 000 Euro spendeten Pfarreiangehörige zur Anschaffung technischer Geräte. Das freute besonders Benedikt Döring, der mit seinen Technikfreunden die bisherigen Angebote ins Internet stellte. LM