„Wenn jeder macht, was er kann, kommen wir weiter gut voran“, meinte Röttenbachs Bürgermeister Ludwig Wahl, als ihm von der Laufer Mühle Bettdecken und -bezüge vorbeigebracht wurden. Schnell hatten die Mitarbeiter der Therapiestätte den Aufruf der Gemeinde nach passendem Bettzeug für die Menschen aus der Ukraine entgegengenommen und daraufhin ihre Sozialkaufhäuser nach geeigneter Ware durchsucht. In einer ersten Übergabe konnten nun dreißig komplette Sets überbracht werden.

An die hundert Geflüchtete sind derzeit in der Sporthalle in Röttenbach und in Privatwohnungen untergebracht. Die notwendigen Hilfen werden von den Gemeindemitarbeitern Susanne Neuner und Frank Schulte koordiniert. Bei der Übergabe wurden nun gleich die nächsten Unterstützungsangebote besprochen. So werde man, wie Kaufhausleiterin Swenja Ott ausführte, „die Geflüchteten auf unbürokratischem Weg mit Kleidung aus den Kaufhäusern ausstatten und ihnen auch den Zugang zum LebensMittelPunkt in Höchstadt eröffnen“. Mitarbeiter der sozialen Betriebe werden dann die Geflüchteten abholen, sie zu den Kaufhäusern bringen und beraten.

Auch bei der Wohnungsvermittlung will die Mühle behilflich sein. „Das alles ist für uns nur möglich, da wir von vielen Bürgern regelmäßig sowohl mit Waren- als auch Geldspenden ausgestattet werden, um so schließlich professionell helfen zu können“, erklärte Michael Thiem, Geschäftsführer der sozialen Betriebsstätten. red