Noch bis zum 28. August zeigt das Erlanger Stadtmuseum die Ausstellung „Aber ich lebe. Den Holocaust erinnern“, die in ihrer Herangehensweise an das Thema bemerkenswert ist. Im engen Dialog mit vier Überlebenden des Holocaust schufen die international bekannten Zeichner und Zeichnerinnen Miriam Libicki (Kanada), Gilad Seliktar (Israel) und Barbara Yelin (München) eine grafische Rekonstruktion der Erinnerungen. Die entstandenen Comics gehen zeichnerisch den Fragen von Trauma, Erinnerung und Überleben nach. Am Donnerstag, 18.August, um 18.30 Uhr und Sonntag, 21. August, um 14 Uhr gibt Museumsleiterin Brigitte Korn bei ihrem Rundgang Einblicke in den Entstehungsprozess der ausgestellten Comics. Insbesondere geht sie darauf ein, welche Rolle Comics bei der Rekonstruktion der Erinnerung von Zeitzeugen spielen können. Unser Foto zeigt einen Blick in die Ausstellung „Aber ich lebe“ im Stadtmuseum Erlangen . Foto: Erich Malter