Auf dem Gebiet der Gemeinde Pommersfelden soll ein weiterer Mobilfunkmast errichtet werden. Der Sendemast soll eine Gesamthöhe von knapp 46 Meter haben und nahe an der B 505 gebaut werden. Bei dem Standort handle es sich nicht um ein Grundstück der Gemeinde, machte Bürgermeister Gerd Dallner in der Sitzung deutlich. Wie den Unterlagen der Verwaltung zu entnehmen ist, ist die Evangelische Kirche Eigentümerin des Grundstücks.

Als Vorhaben der öffentlichen Versorgung sei die Mobilfunkanlage im Außenbereich privilegiert und damit zulässig, sofern das Vorhaben auf den geplanten Standort angewiesen sei. Dies sei anhand der durchgeführten Standortanalyse nachzuweisen. Roland Seubert, Gemeinderat aus dem Ortsteil Limbach, fragte nach den nicht vollständig vorliegenden Unterschriften der Grundstücksnachbarn. Sofern der Antragsteller, die Deutsche Funkturm GmbH, die Unterschriften nicht einhole, gehe sie damit ein Risiko ein. Dann müssten die Nachbareigentümer im weiteren Verfahren beteiligt werden. Das gemeindliche Einvernehmen wurde unter der Voraussetzung erteilt, dass der Antragsteller auf eigene Kosten die Verlegung des Stromkabels und die Ertüchtigung des öffentlichen Feldweges übernimmt. See