Die Neuwahl des Gesamtvorstandes soll dem Kreisverband der Imker neue Impulse geben. Die Ortsvereine wählten im Vereinsheim der Eisstockschützen in Herzogenaurach eine komplett neue Führungsmannschaft.

Der 75-jährige Herzogenauracher Klaus Becker kandidierte nach über 36 Jahren nicht mehr als Kreisvorsitzender, wird aber seinem Nachfolger Erik Busch aus Hemhofen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Auch die übrigen Mitglieder des Vorstandes kandidierten nicht mehr. Einstimmig wählten die Vertreter der Ortsvereine Frank Lehmann aus Mühlhausen und Schriftführerin Beate Lotter (Aurachtal) sowie Kassiererin Karin Hiller aus Hemhofen.

„Ein neues Zeitalter hat angefangen“, kommentierte Klaus Becker die Wahl der neuen Kreisführung und wünschte sich neue Impulse für den Kreisverband . Dass diese kommen werden, war auch der Vorstellungsrede des neu gewählten Vorsitzenden zu entnehmen. Ihm liegen insbesondere die Nachwuchs- und Jungimker am Herzen.

Klaus Becker nutzte die Versammlung auch für eine Rückschau, berichtete über die Online-Tagungen der Bienenfachwarte und Bienensachverständigen sowie von Aktivitäten am Zeidlerhaus. Die Kreisversammlung beschloss auch die Aufnahme des Vereins „Dunkle Biene Bayern“ in den Kreisverband . Der Herzogenauracher Verein umfasst derzeit 31 Mitglieder und verzeichnet ein stetiges Wachstum.

Weniger erfreulich waren die Berichte aus den verschiedenen Ortsverbänden . Das Wachstum der Völker stagniert. „Jeder kalte Tag ist ein verlorener Tag für die Bienen“, bedauern die Imker . Mittlerweile ist die Frühtracht beendet und es ist kaum Honig bei den Bienenvölkern zu ernten. Die Imker rechnen nur mit dem Bruchteil einer normalen Ernte .