Um Präsenzgottesdienste zu ermöglichen, lässt sich auch die katholische St.-Vitus-Pfarrei in Sterpersdorf viel einfallen. Neben einem schlüssigen Hygieneschutzkonzept, das sich seit einem Jahr bewährt, das dankbar angenommen wird und im Inneren von St. Vitus die Sonntagsgottesdienste ermöglicht, sollen nun auch auf dem Lauberberg wieder Gottesdienste stattfinden. Im vergangenen Jahr konnte coronabedingt kein einziger Gottesdienst in der St.-Antonius-Kapelle angeboten werden, heißt es in einer Mitteilung der Pfarrei.

Doch nicht nur die Sterpersdorfer vermissten die in der Region beliebten „Kappl-Gottesdienste“. Jedes Jahr vom Markustag, 25. April, bis zum Fest der Kreuzerhöhung, 14. September, finden in der Regel am Freitagabend um 19 Uhr Gottesdienste in der St.-Antonius-Kapelle statt. Für die kleine Kapelle schaffte die Kirchenverwaltung im vergangenen Jahr eine eigene Kirchenorgel an.

Die Ersatzgottesdienste in der Sterpersdorfer St.-Vitus-Kirche während des ersten Lockdowns nahmen die Gläubigen nur sehr bedingt an. Deshalb entschloss sich die Kirchenverwaltung zusammen mit ihrem Pfarrer Kilian Kemmer , jeden Freitagabend auf dem Lauberberg einen Freiluftgottesdienst abzuhalten, um den vielen Verehrern des heiligen Antonius aus der gesamten Region eine entsprechende Gottesdienstmöglichkeit einzuräumen.

Ermutigende Erfahrungen

Mit viel Kreativität sammelten Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat in Sterpersdorf bereits zum Weihnachtsfest viele positive Erfahrungen, als trotz widriger Wetterverhältnisse auf dem Kirchplatz die Gottesdienste gefeiert wurden. Auch in der Karwoche und an Ostern spürte man den Zulauf bei den Gottesdiensten unter freiem Himmel.

Diese gelungenen Projekte ermutigten die Verantwortlichen, nunmehr auch über den Sommer hinweg jeden Freitagabend das Angebot auf dem Lauberberg zu machen. Heute um 19 Uhr beginnt die erste heilige Messe vor der St.-Antonius-Kapelle. red