Das Höchstadter Ferienprogramm 2021 ist seit wenigen Tagen online verfügbar. Druckfrisch liegt es seit Mittwoch im Büro von Bürgermeister Gerald Brehm , der interessiert durch die Seiten blättert. Er blickt zufrieden auf das Heft und freut sich, „dass in Pandemiezeiten überhaupt ein Ferienprogramm entstehen konnte“. Ähnlich wie im letzten Jahr waren manche Angebote aufgrund der Einschränkungen im Gesundheitsschutz einfach nicht möglich. Dies liegt auch daran, dass die Angebote der Vereine und Verbände in Höchstadt auf Ehrenamtliche angewiesen sind und die Zusatzbelastung wohlüberlegt sein muss.

Stephan Baierl, Jugendpfleger der Stadt , hat dafür vollstes Verständnis und möchte trotzdem seinen Dank all jenen aussprechen, die Interesse gezeigt haben, sich zu beteiligen.

Bürgermeister Brehm spricht „einen großen Dank an alle Beteiligten“ aus. „Das Ferienprogramm macht Mut und zeigt Motivation, dass in den kommenden Jahren auch wieder mehr geht“, sagt Brehm.

Jugendpflegerin Mona Reinhard ist in diesem Jahr hauptverantwortlich für die Ferienbetreuung in der Fortuna-Kulturfabrik in den ersten beiden Ferienwochen. Sie freut sich, dass während der gesamten Ferienzeit ein buntes Angebot für die Kinder und Jugendlichen zustandekam.

Baierl stellt das Programm in Auszügen vor und verweist auf die drei Kategorien „ kreativ “, „sportlich“ und „sonstige Angebote“. Die Aufteilung ist nicht alltäglich, hilft aber beispielsweise Eltern und Erziehungsberechtigten, das passende Angebot schneller zu finden. Vom Kegeln auf der historischen Anlage am Petersbecks-Kellerhaus (Kellerbergverein) über das kreative Gestalten eigener „Grasmännchen“ (Christustreff) bis hin zu einer aufregenden und etwas anderen Schnitzeljagd ( Heimatverein und ESC) wird viel geboten. Einige Angebote sind sicher sehr gefragt und entsprechende Plätze schnell vergeben. Deshalb bittet Baierl um Verständnis, falls mal etwas nicht klappt. Reinhard weist darauf hin, dass das Jugendzentrum auch den Jüngeren ab der dritten Ferienwoche mit Angeboten offensteht. red