Mit festlichen Gottesdiensten feierten die Gläubigen in ihren Gotteshäusern das Erntedankfest und ließen die Erntegaben segnen. In der Stadtpfarrkirche St. Georg gestaltete Silvia Lohmann den Erntealtar.

Vergleich mit dem Brothaus

In seiner Predigt zum Fest verglich Stadtpfarrer Kilian Kemmer die Kirche mit einem Brothaus. „Ein Brot wird gereicht, das nach einem 2000 Jahre alten Rezept hergestellt wird, das schmeckt, stärkt und kräftigt gerade in den Krisenzeiten des Lebens.“

Der Einsatz für die Schöpfung

Jesus Christus schenkt sich in diesem Brot, so Kemmer. In der Taufe empfangen die Menschen einen Glauben, der zum Sauerteig wird und in der Glut der Liebe gebacken zu einem geschmackvollen und nahrhaften Leben führt. „Aus diesem Glauben an den Schöpfer ergeben sich dann automatisch der Einsatz für die Schöpfung durch Nachhaltigkeit und Transformation.“ Bestätigt sah Kilian Kemmer dies in einem Satz von Angelus Silesius: Ein Glaube senfkorngroß versetzt den Berg ins Meer. Was könnt' geschehen, wenn er ein Kürbis wär?

Für die Kinder gab’s Äpfel

Die Kinder bekamen auch heuer wieder von Barbara Amon und dem kleinen Seniorenkreis Äpfel zum Erntedankfest geschenkt. red