In der Mitgliederversammlung des Orgelbauvereins Herzogenaurach , die erstmals seit 2019 wieder in Präsenz stattfinden konnte, haben die Mitglieder Sandra Wüstner zur neuen Vorsitzenden gewählt. Nachdem der bisherige Vorsitzende Klaus Rosenfeld nicht mehr für das Amt kandidiert hatte, stimmte die Mitgliederversammlung einmütig für Sandra Wüstner, wie der Verein mitteilte. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Sven Pastowski, bisher Beisitzer, ebenfalls einstimmig berufen.

Der Vorstand informierte neben den Jahresberichten für 2019 und 2020 von den aktuellen Spendenprojekten wie beispielsweise den „Orgel.Klang-Patenschaften“ oder der geplanten Fahrt zur Orgelbaufirma in Waltershausen in Thüringen. Dort wird die neue Orgel gefertigt. Im Herbst 2022 soll die neue Orgel in der evangelischen Kirche eingebaut werden. Dazu wird schon jetzt ein breites Festprogramm erstellt.

„Wir danken unserem ehemaligen Vorsitzenden Klaus Rosenfeld für sein großartiges Engagement für die neue Orgel“, sagte Nachfolgerin Sandra Wüstner in der evangelischen Kirche in Herzogenaurach . „Es bedarf jetzt im letzten Jahr noch einiger Anstrengungen und Spenden , zumal die neue Orgel jetzt in greifbare Nähe rückt“, erklärte die neue Vorsitzende .

Im Namen des Vorstands berichtete Sven Pastowski über die Vorstandsarbeit der vergangenen zweieinhalb Jahre. Bis zum Frühjahr 2020 konnten noch viele Veranstaltungen zugunsten der neuen Orgel durchgeführt werden, was zu einem Aufbau der finanziellen Mittel beigetragen hat. Mit Beginn der Corona-Einschränkungen waren über einen langen Zeitraum keine Veranstaltungen mit Publikum mehr möglich.

Aktionen

Der Vorstand hat im Rahmen des Möglichen versucht, weiterhin Spendenprojekte umzusetzen, wozu die sonntäglichen „Klangbäder“ in der Kirche, Spendenaufrufe übers Internet oder viele kleinere Aktionen gehörten. Besonderen Anklang fand die Weihnachtsaktion 2020 unter dem Motto „Selbst gemacht und nach Hause gebracht“, bei der Weihnachtspakete mit regionalen Produkten, einem Pfeifenbausatz oder Glühwein zum Selbermachen zu den Bestellern nach Hause geliefert wurden.

Über die finanzielle Entwicklung und das Spendenaufkommen berichtete die Kassenführerin Ute Stopfer. Trotz der Einschränkungen in der Corona-Krise konnten viele weitere Spenden eingenommen werden. Insgesamt sieht sich der Orgelbauverein auf einem guten Weg, dass durch seine eigene Arbeit, den Zuschuss der Stadt Herzogenaurach und die Eigenmittel der Kirchengemeinde dieses ambitionierte Projekt erfolgreich realisiert werden kann.

Die Neuwahl hat folgendes Ergebnis: Sandra Wüstner ist die neue Vorsitzende , Sven Pastowski stellvertretender Vorsitzender , Ute Stopfer die Kassenführerin und Dieter Weidlich der Schriftführer. Christoph Haagen und Uwe Aegerter wirken als Beisitzer. Oliver Schürrle ( Pfarrer ) und Gerald Fink (Kantor) gehören kraft Amtes dem Vorstand an.

Mit dem neuen Projekt der „Orgel.Klang-Patenschaften“ läutet der Orgelbauverein die wichtige letzte Runde auf der Zielgeraden bis zum Einbau der Orgel ein. Patenschaften können für einen einzelnen Ton, einen Dreiklang oder eine ganze Melodie gegen Spende übernommen werden. Die Patenschaft wird mit einer Urkunde bestätigt. Der Vorstand hofft, mit diesem Projekt, das in den nächsten Wochen beworben wird, weitere Spenden zu generieren. red