Der Pfingsturlaub fiel in diesem Jahr für viele Kinder pandemiebedingt aus. Auch Treffen mit Freunden waren in den Ferien noch nicht uneingeschränkt möglich. „Vielen Kindern fehlt Abwechslung vom Alltag“, sagt Regina Enz. „Über Monate kam der Schulunterricht per Webcam ins Kinderzimmer, während geliebte Hobbys wie Vereinssport oder Musik ausfielen. Da ist es klar, dass auch dem geduldigsten Kind irgendwann die Decke auf den Kopf fällt“, resümiert die jüngste CSU-Stadträtin.

Dieser Tristesse setzte der CSU-Nachwuchs nun die Pfingst-Challenge entgegen. Dahinter, so erläutert Anja Blankenbühler die stellvertretende Vorsitzende der Jungen Union (JU), stand eine einfache Idee: „Wenn verreisen nicht geht, dann sollte man die Zeit nutzen, um seine Heimat neu zu entdecken.“ Denn, so Blankenbühler, an vielem Gewohnten renne man täglich vorbei, ohne es bewusst zu beachten. „Deshalb haben wir uns zehn Stationen in der Altstadt ausgesucht, die eigentlich jeder kennt“, berichtet Vorstandskollege Johannes Lorz. „Zu jedem Ort haben wir dann nach einem Detail gefragt. Dies sollte ein Anreiz sein, um einmal hinzugehen und alles genau anzuschauen.“

Insgesamt 32 Teilnehmer

Gedacht hatten die Veranstalter dabei zuerst an Familien aus Höchstadt, sagt Regina Enz. Am Ende seien aber auch Kinder aus der ganzen Region von Uehlfeld über Pommersfelden bis Hemhofen gekommen, freut sich die Stadt- und Kreisrätin. „Insgesamt 32 Teilnehmer hatten alle Fragen richtig beantwortet. Unter diesen haben wir dann unsere Preise verlost.“

Baldige Wiederholung

„Es freut mich, dass unsere Idee so gut angekommen ist. Am Ende war die Vorbereitung und das Verteilen der Flyer etwas aufwendiger als zuvor gedacht – aber wir werden das bestimmt wiederholen“, ist sich Christina Schalk vom Kreisausschuss des Jungen Union nach der Aktion sicher. red